Kürzlich meldete sich 1&1 bei uns mit einem Brief zum Ende unserer Vertragslaufzeit. Man bot uns einen neuen Vertrag an und zwar deutlich günstiger und mit besseren Leistungen. Der Brief überzeugte und alles was ich tun musste, war eine Website aufzurufen, einen Aktionscode einzugeben und die Sache war in Gang gesetzt. Die einzige analoge Tätigkeit war das Fax zur Übertragung des Festnetzanschlusses. Einfach, oder?

Natürlich hat die reale Umstellung vor ein paar Tagen nicht ganz so reibungslos geklappt. Zum einen will die Telekom ihren Anschluss nicht so schnell aufgeben, weshalb es jetzt für eine Zeit zu einer Doppelabrechnung kommen wird. Diese Kosten wird mir 1&1 aber gutschreiben, dass stand schon in dem Aktionsbrief. Außerdem muss ich mich um nichts kümmern, da 1&1 den Umzug übernimmt.
Zum anderen war unser DSL am Tag der Umstellung komplett weg. Als das passierte, hatte ich nach 2-maligem Klingeln (!) einen echten, menschlichen Servicemitarbeiter am Telefon (!), der Zugriff auf meinen Vertrag hatte (!) und sehen konnte, was die Techniker bereits getan hatten. Darüber hinaus, gab man mir noch die Nummer von “der Technik”, wo mich auch gleich jemand beruhigen konnte.

Was lernen wir daraus? Man verkauft am ehesten was, wenn man es dem Kunden einfach macht, ihm unangenehme Tätigkeiten abnimmt und immer schnell ereichbar ist, wenn Probleme auftreten.

 

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