Gerade habe ich das Buch The Ten Faces of Innovation von Tom Kelley fertig gelesen. Kelley ist Geschäftsführer bei IDEO, einer weltweit operierenden Firma für Produkt- und Servicedesign mit Hauptsitz in San Francisco.
In dem Buch beschreibt Kelley, wie Innovationen bei IDEO entstehen und wie die Innovationskultur in dieser von Ideen geradezu abhängigen Firma gepflegt wird. Um den Innovationsprozess greifbarer zu machen, hat man bei IDEO zehn so genannte “Faces” definiert. Dies sind Rollen, die Mitarbeiter entweder bewusst oder unbewusst (durch ihren fachlichen Hintergrund oder ihre Persönlichkeit) einnehmen können.
Die Faces können als Kriterien dienen, wenn man z.B. einmal ein innovationsfreudiges Team zusammenstellen soll. Die 10 Faces sind:
- Anthropologist
- Experimenter
- Cross-Pollinator
- Hurdler
- Collaborator
- Director
- Experience Architect
- Set Designer
Das Taschenbuch ist gut strukturiert und gelayoutet und liest sich leicht. Kelley bringt überraschend viele internationale Beispiele und Akedoten, was unterstreicht, dass IDEO keine reine US-Firma ist, sondern sich auch mit anderen Kulturen intensiv auseinandersetzt. Allerdings ist das ein oder andere Beispiel so allgemeingültig (gerade im hinteren Teil des Buchs), dass man getrost von Füllmaterial sprechen kann.


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