Während Bruno Guissani kaum ein Schlagwort ausließ, ging es bei David Galipeau fokussierter zur Sache: Sein Thema war die Nutzung der neuen Medien durch verschiedene gesellschaftliche Institutionen.

Galipeau, ein Kandier, der nach Jahren in der Industrie und in der deutschen „New Economy“ vor kurzem bei den Vereinten Nationen eine Stelle angetreten hat, befragte dazu Online Marketing Spezialisten nach Ihrer Meinung. Außerdem untersuchte er Medienkampagnen von NGOs, religiösen Gruppen, Parteien, Aktivisten wie Greenpeace sowie Westlichen und Islamischen Fundamentalisten im Hinblick auf die verfolgten Ziele, die Strategien und die bevorzugten Kanäle.

Kernaussage seiner Präsentation war, dass die Institutionen selten allein auf die neuen Medien vertrauten. Denn alle Organisationen hätten erkannt, dass Kampagnen ohne den Einsatz von Massenmedien weitaus weniger effektiv sind als die, die auch in den Massenmedien Gehör finden. Das Internet dient demnach sowohl dazu, gegen die Massenmedien Stimmung zu machen als auch in die Massenmedien zu kommen.

 

Diesen Post kommentieren


Diese Tags sind erlaubt: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>